Interrail Skandinavien 2007 >
Besonderheiten
Besonderheiten
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Piepstöne
In vielen Städten Norwegens und speziell in Finnland hört man statt des üblichen Klackens, das Blinden signalisieren soll, ob die Ampel rot oder grün ist, furchtbar hohe Pieptöne, die, wenn man sie von mehreren Ampeln gleichzeitig hört, extrem nervend werden können.
- Nummern ziehen:
Bei uns stellt man sich, wenn man ein Bahnticket will oder zur Touristeninformation kommt, einfach an. In Skandinavien herrscht aber ein anderes System vor: Man holt sich zuerst aus einem kleinen Automaten ein Zettelchen mit einer Nummer drauf. Sobald die Nummer auf der großen Tafel aufscheint, weiß man, dass man am entsprechenden Schalter drankommt. Der Vorteil ist, dass man sich nicht vordrängeln und daher beruhigt hinsetzen kann.
- Self-Check-In
Auf den Flughäfen oben muss man sich als Passagier vor dem Flug mit Automaten rumärgern, die die Buchungsnummer erwarten und dann die Boardingkarte ausspucken. Dieses System soll nun auch in Österreich eingeführt werden.
- Wenn du essen willst, gehe zur Bar!
In Norwegen ist es üblich zur Bar zu gehen um die Bestellung – nicht nur für Getränke, sonder auch für Speisen – aufzugeben. Wer sich einfach ins Restaurant setzt und darauf wartet bedient zu werden, wartet ewig und wundert sich über die "faulen Kellner".
- In Stockholm darfst du die roten Ampeln in der Fußgängerzone vergessen, es hält sich sonst auch keiner dran.
- Öffnungs- und Essenszeiten
Die Öffnungszeiten von Lokalen variieren sehr stark. So kann man Pech haben, so wie wir es hatten, und Samstag am Abend fast nichts mehr zu essen zu bekommen, weil an diesem Abend in der Stadt nichts los ist. In der nächsten Stadt, am nächsten Tag, ist es der Sonntag, an dem nichts los ist. Beispielsweise hatte der McDonalds in Malmö nur bis 21 Uhr geöffnet. Cafés und Restaurants sperren in Norwegen generell erst am Nachmittag auf, denn die meisten essen erst am Nachmittag oder am Abend in Restaurants.
- Pfand
Im Gegensatz zu Österreich, gibt es Pfand auf Glas- und Plastikflaschen sowie Dosen.
- Kleingeld in Supermärkten
In einigen Supermärkten nehmen die Kassiere nur noch Scheine. Kleingeld wird in eine Box geworfen, die automatisch den Wert zählt. Münzwechselgeld wird auch aus dieser Box gegeben.
- Schwarzfahren unmöglich
Die Kontrollen sind überall derart häufig und genau, dass es im Grunde unmöglich ist schwarzzufahren.