Top und Flop
Top:- Stockholm - eine ganz tolle Stadt (Malmö und Göteborg waren aber auch super)
- Busfahrt von Rovaniemi ans Nordkapp
- Flüge von Honningsvåg über Tromsø bis nach Bodø
- Nachtzüge, weil man damit Geld für die Unterkunft und Zeit spart (mein Kollege hat die Nachzüge aber nicht ganz so gut verkraftet - er hasst diese Züge jetzt)
- Norwegische Landschaft (dafür waren die Preise dort Horror)
- Die Stadt Tromsø in Norwegen (von den anderen norwegischen Zielen muss ich noch Bergen und Trondheim hervorheben)
Flop:
- Nächte am Bahnsteig (nicht im Bahnhof) oder vor geschlossenen Flughäfen
- Fähre von Stockholm nach Turku - wenn dann sollte man doch noch ein bisschen investieren und sich eine Kabine schnappen (ist mit Interrail ohnehin auch zu 50% ermäßigt)
- Turku - uns reichten die 60 Minuten in dieser Stadt
- Lange Wartezeiten zwischen Zuganschlüssen in der Nacht (vgl. Oulu)
- Lillehammer hätten wir kürzer halten oder bei gutem Wetter eine Wanderung einplanen sollen
- Holmenkollen - man erwartet sich doch mehr um das Geld und von der meistbesuchten Touristenattraktion Norwegens
- Kopenhagen hat mir persönlich nicht so gefallen.
- Nicht direkt ein Flop, aber Finnland hat mich ein wenig enttäuscht; kann aber auch am ständig frustrierenden, kalten, nebeligen, feuchten Wetter gelegen haben. Kuopio wäre bei sonnigem Wetter sicher traumhaft gewesen.
- Ebenfalls nicht direkt ein Flop: Nordkapp; Wenns nebelig ist, nur unnötige Abzocke. Ansonsten muss man da schon einmal gewesen sein. ;-)
Was wir hätten tun sollen:
- Mehr Zeit in Oulu verbringen (aber nicht am Bahnhof)
- Besuchen der Insel Gotland
- Flam wegs Fjord besuchen; (ging wegen Schlechtwetter leider nicht)
- Evtl. etwas weniger in die Städte fahren und etwas mehr am Land bleiben (Wandern bietet sich zB in Norwegen an, aber auch andere Aktivitäten wie Fischen sind denkbar).
- Ein wenig mehr Zeit in Göteborg verbringen.
- Eine dünne Decke mitnehmen, falls es irgendwo kalt werden sollte.
- Öfters die manchmal etwas schwierige Suche nach einem Supermark aufnehmen und dort Verpflegung kaufen. Narvesen, 7-Eleven und Co. sind zwar überall zu finden, aber eindeutig zu teuer.
- Km-Zähler um nachträglich festzustellen, wieviele km man so zurückgelegt hat - speziell zu Fuß. Alternativ: GPS-Punkte aufzeichnen
- Unbedingt vorher überprüfen, ob Bankomatkarte im Ausland nutzbar ist und schauen, welches Behebungslimit pro Tag und pro Woche im Ausland festgelegt wurde und ggf. neu festlegen.
